Wenn du Kohlenhydrate verspeist in Form von Brot- und Backwaren, Kartoffeln, Nudeln, Reis, Pizza, Süßigkeiten, aber auch Obst und Gemüse, erhöht sich der Blutzuckerspiegel.

 

Damit der Zucker nicht im Blut verbleibt, sondern in die Zellen gelangt, wird Insulin ausgeschüttet. Insulin ist ein Transportmittel, um den Zucker zur Zelle zu bringen und die Aufnahme in die Zelle zu ermöglichen. Wurde der Zucker von der Zelle aufgenommen, sinkt der Blutzuckerspiegel wieder. Insulin hat auf den Fettabbau eine hemmende Wirkung.

 

Überschüssige Kohlenhydrate werden für den späteren Bedarf als Reserven im Körper eingelagert. Die Anwesenheit des Hormons Glucagon führt dazu, dass der Körper an seine körpereigenen Reserven geht. Sind die Reserven aufgebraucht, wird der Fettabbau angekurbelt. Durch die beiden Hormone Insulin und Glucagon wird der Blutzuckerspiegel also reguliert und stabil gehalten.

 

Werden nun zu viele Kohlenhydrate gegessen, wird der Überschuss in Fett umgewandelt und ins Fettgewebe eingelagert. Ein Kohlenhydrate-Überschuss macht also dick. Der oben beschriebene Prozess vollzieht sich mit jeder kohlenhydrathaltigen Mahlzeit, Zwischenmahlzeit oder Snack.

 

Wenn die Pausen zwischen den Mahlzeiten nun kurz sind oder häufiger zwischendurch ein Snack gegessen oder genascht wird, erhöhen sich Blutzuckerspiegel und Insulinpegel, was den Fettabbau verhindert. Durch diese starken Blutzuckerschwankungen entstehen außerdem Heißhungerattacken. Ein Teufelskreis beginnt – Übergewicht baut sich auf.

 

Sind die Pausen zwischen den Mahlzeiten jedoch länger, geht der Körper zur Deckung seines Bedarfs an seine körpereigenen Reserven, der Fettabbau beginnt.

 

Mein Tipp:

Lass mindestens vier bis fünf Stunden Zeit zwischen den Mahlzeiten verstreichen. Gestalte deine Mahlzeiten so, dass du gut gesättigt bis zur nächsten Mahlzeit bist. Verzichte auf Snacks bzw. Zwischenmahlzeiten.

 

Sollte der Hunger jedoch mal zu groß und ein Snack notwendig sein, so solltest du auf kalorienarme Gemüsesticks und zuckerarme Obstsorten wie Beeren, Zitrusfrüchte, Kantaloupe, Honigmelone, Pfirsich, Aprikosen, Kiwi, zurückgreifen.

 

Auch Nüsse sind dann eine gute Alternative für einen gesunden Snack. Auf Kuchen, Gebäck, Süßigkeiten, Knabbereien solltest du jedoch verzichten.

 

Im Gegensatz zum Verzehr eines Snacks mit verarbeitetem Zucker, unterbleibt beim Verzehr von faser- und wasserhaltigen Lebensmitteln ein drastischer Anstieg des Blutzuckerspiegels. Die Energie aus Gemüse und Früchten wird vom Körper viel effizienter genutzt.

 

 

Hinweis

Alle hier aufgeführten Ernährungstipps sind Grundlage einer gesunden und ausgewogenen Ernährungsweise.
Krankheiten, Beschwerden, Allergien, Unverträglichkeiten können im Rahmen eines Blog-Artikels nicht berücksichtigt werden.
Bei gesundheitlichen Problemen sollte immer medizinischer Rat eingeholt werden.

 

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